Chronik 2020

Die Folgen der Maskenpflicht für Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung

Das Thema Maskenpflicht ist brandaktuell und begleitet die meisten von uns in unserem Alltagsleben. In der Arbeit, im Bekanntenkreis, in der Familie. Für uns Normalhörende ist die Maske gewöhnungsbedürftig, aber absolut zumutbar. Es kann schon vorkommen, dass man öfters mit „wie bitte“ nachfragen muss, da wir die Empfindung haben mit Maske schlechter zu hören als ohne.
Doch wie gehen hörgeschädigte Menschen mit dieser Situation um?

Für Menschen mit Hörschädigungen oder Höreinschränkungen stellt die Maskenpflicht eine enorme Schwierigkeit dar. Viele schwerhörige Menschen lesen von den Lippen ab. Sie haben Schwierigkeiten das Mundbild mit einzubeziehen, wenn ihr Gegenüber einer Maske trägt. Stellen Sie sich vor, Sie stehen an der Kassa, die Schlange hinter Ihnen wird immer länger und Sie können der Kassiererin nicht erklären was Sie gerne hätten. Die Kommunikation wird schwierig und kann zu Konflikten führen. Der eingeschränkte Kommunikationsfluss kann dazu führen, dass sich Ihr Gegenüber nicht ernst genommen fühlt. Was kann man dagegen tun? Es gibt kleine Tricks und Tipps, damit
es mit der Kommunikation trotzdem funktioniert. Ein Hörgerät ist eine Möglichkeit zur besseren Verständigung. Zusätzlich nehmen Sie einen kleinen Notizblock und machen Sie Ihrem Gegenüber klar, dass Ihr Hörvermögen eingeschränkt ist. Schreiben Sie ihre Wünsche auf einen Zettel auf und bitten Sie Ihr Gegenüber das Gleiche zu tun. Speziell, wenn es sich um Behördengänge oder einen Arztbesuch handelt. Oft entstehen Missverständnisse durch fehlerhafte Kommunikation.

Auch Apps „Make It Big“ für iOS im App Store oder die App „Large Text“ im Google Play. können helfen. Viele Tipps finden Sie auch auf der Homepage der Witaf www.witaf.at/neuigkeit/mundschutz-kommunikation-wie. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Geduld und gute Kommunikation.

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DriveSafe - bessere Sicht am Steuer in der Nacht

Verunsichert Sie auch das Autofahren in der Dämmerung oder am Abend? Wenn dann noch schlechte Wetterbedingungen wie Nebel oder Regen hinzukommen, wird für Sie sogar eine kurze
Fahrt zur Herausforderung?
Mit dem Herbst werden die Tage kürzer und die Dämmerung bricht früher herein. Die visuellen Herausforderungen an unsere Augen, können dann belastend und verunsichernd wirken. Doch warum ist das so? Unsere Pupille reagiert auf unterschiedliche Lichtverhältnisse. Während der Durchmesser der Pupille im Tageslicht und direkter Lichteinstrahlung kleiner wird, ist die Pupillenöffnung in der Nacht größer.
Dies schränkt die räumliche Wahrnehmung ein und Distanzen können schlechter eingeschätzt werden. Oft führt die eingeschränkte Sicht zu rascher Ermüdung und Unkonzentriertheit.
Was für Möglichkeiten gibt es, um sicher an’s Ziel zu kommen? Prinzipiell sollte man wissen, ob eine Fehlsichtigkeit vorhanden ist und ob diese richtig korrigiert ist. Bei kurzsichtigen Personen kann es, wenn die Brille z.B. zu schwach ist, zu vermehrter Blendung kommen. Licht wird als Strahlenkranz ohne scharfe Ränder wahrgenommen. Bei Linsenträgern, die z.B. mit einer Mehrstärkenlinse korrigiert sind, hilft oft eine einfache Brille mit -0,50 DPT, um das Sehen in der Nacht zu verbessern.
Neue Technologien der Brillengläser, Beschichtungen oder auch ein Gelbfilter im Glas können das Fahren sicherer machen. Prinzipiell gibt es kein Patentrezept. Jede Person ist in ihrem Sehen und in ihrer Empfindung individuell. Sollte es genau Ihnen beim Fahren in der Nacht so gehen und Sie
am Abend nicht ins Auto steigen möchten, kommen Sie bei uns vorbei und wir helfen Ihnen gerne weiter, damit Sie sicher an Ihr Ziel kommen. In diesem Sinne DriveSave.